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TSV-Faustballer zwischen überraschenden Siegen und personellen Problemen



Gleich fünf Faustball-Mannschaften waren am Wochenende im Einsatz. Während die Verbandsliga-Frauen und die männliche U14 mit ihren Leistungen überzeugten, warten die Verbandsliga-Männer weiter auf den ersten Satzgewinn. Für die Bundesligateams der Männer und Frauen gab es derweil jeweils zwei Punkte für die Tabelle zu verbuchen.

Verbandsliga-Frauen überraschen mit zwei Siegen

Mit drei U16-Spielerinnen traten die Verbandsliga-Frauen als jüngste Mannschaft zu ihrem ersten Spieltag in Rendel an. Als Außenseiter und ohne Stammspielerin Ida von Kriegsheim, war das Ziel, Erfahrung zu sammeln und am Ende mit der eigenen Leistung zufrieden zu sein. Im ersten Spiel überraschte das junge Team mit einer 2:0-Satzführung gegen Ausrichter TV Rendel. Nach einem taktischen Wechsel auf der Seite der Rendlerinnen, verkürzten diese auf 1:2, ehe sich sie Pfungstädterinnen um Angreiferin Sophia Meister – die im Bundesligateam normalerweise das Zuspiel übernimmt – in einem umkämpften vierten Satz den Sieg holten.

Gegen die stark eingeschätzten Spielerinnen aus Langen, ließen sich die Pfungstädterinnen nicht einschüchtern, gingen 1:0 in Führung. Nach dem Satzausgleich von Langen, fanden die Pfungstädter zurück ins Spiel und gingen mit 3:1 als Sieger vom Platz. „Dass wir mit zwei Siegen nach Hause fahren, hätte ich nicht erwartet“ sagte eine überraschte Trainerin Kim Trautmann. „Die anderen Mannschaften sind deutlich erfahrener, als wir. Eine unserer Spielerinnen, ist erst seit einem Monat dabei und für zwei Spielerinnen ist es die erste Hallensaison. Die Mädels waren in der Abwehr aber mutig und haben sich auch die schweren Bälle zugetraut. Das war eine Spitzenleistung vom gesamten Team.“




Männliche U14 mit zwei Siegen zufrieden

Beim Rückrundenspieltag in Langen sicherten sich die U14-Jungs zwei Siege und mussten lediglich ein hart umkämpftes Spiel gegen Rendel verloren geben. „Die Jungs haben richtig gut für einander gekämpft. Dass es am Ende nicht für drei Siege gereicht hat ist zwar schade, mit der Leistung sind wir aber sehr zufrieden“, sagte Trainerin Jessica Schmidt: „Der Großteil der Mannschaft spielt noch in der U12 und wir haben ohne Angreifer gespielt. Am Ende hat die Kraft und Konzentration im Abschlussspiel gegen Rendel gefehlt. Das wird aber mit der Erfahrung und Spielpraxis kommen“, zeigt sie sich optimistisch.


Verbandsliga Männer verkaufen sich teuer

Zu fünft trat das Verbandsligateam gegen den TV Langen und den TV Rendel an. Auch, wenn die Spiele immer wieder von spannenden und guten Aktionen der Pfungstädter geprägt waren, reichte es erneut nicht zu einem Satzgewinn. „Wir haben uns als Verbandsliga-Neuling gut verkauft. Phasenweise hatten wir gegen Langen sogar die Oberhand, uns hat es aber in den entscheidenden Momenten an der Konsequenz gefehlt, um einen Satz zu gewinnen“ resümierte Julius Leidig, der an diesem Spieltag in der Verbandsliga aushalf. „Unser Ziel ist es an einer druckvolleren Angabe, einem mutigeren Zuspiel und der Kontinuität zu arbeiten. Dann gelingt uns sicher auch bald ein Satzgewinn.“


Bundesliga-Frauen erkämpfen sich zwei wichtige Punkte

Mit einer sehr guten Leistung und voller Konzentration starteten die Bundesliga-Frauen in das erste Rückrundenspiel gegen den TV Käfertal (11:7). In den zwei folgenden Sätzen lieferten sich die Mädels aus Käfertal und Pfungstadt ein Duell auf Augenhöhe. Die Spielzüge waren dabei einerseits von guten Aktionen, aber auch Eigenfehlern auf beiden Seiten geprägt. Schlussendlich war der TVK in den entscheidenden Phasen etwas konsequenter. So machten sich im vierten Satz auch die fehlenden Wechseloptionen auf Pfungstädter Seite bemerkbar. Maya Mehle, stand krankheitsbedingt lediglich als Betreuer zur Verfügung. Einem 6:11 hatten die Pfungstädterinnen so nichts mehr entgegenzusetzen.

Mit dieser Niederlage im Rücken, verschliefen die TSV-Frauen den Start gegen den TV Vaihingen/Enz und sahen sich schnell einem 0:1-Satzrückstand gegenüber. Mitte des zweiten Satzes, musste TSV Angreiferin Teresa Spadinger, verletzungsbedingt ausgewechselt werden und Kim Trautmann übernahm den Hauptangriff. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpfte sich Pfungstadt die Sätze zwei und drei (11:8, 11:6), ehe im vierten Abschnitt zunächst die Kraft auf Pfungstädter Seite nachließ. Bei einem 7:10-Rückstand, wehrte die Pfungstädter Abwehr, Satzball um Satzball ab und erkämpfte sich den 10:10-Ausgleich. Mit dem 14:12 Satzgewinn, gingen die Pfungstädterinnen als Sieger vom Feld. „Heute haben wir uns als Team diesen Sieg erkämpft“, zeigte sich Kim Trautmann nach dem Spiel überglücklich: „Wir waren in keiner einfachen Situation, aber jeder hat alles fürs Team gegeben und wir haben uns gegenseitig gestützt. Wir haben uns durch die Verletzung von Teresa nicht unterkriegen lassen und es hat auf einmal alles funktioniert.“ Ziel sei es zwar gewesen, vier Punkte mit nach Hause zu nehmen, „wir haben uns aber im Vergleich zu den Hinrunden-Spieltagen alle leistungsmäßig gesteigert und können die nächsten Spieltage daran anknüpfen.“ Trautmann: „Dass wir das Spiel gegen Vaihingen noch gedreht und uns somit zwei Punkte erkämpft haben war für den weiteren Saisonverlauf unheimlich wichtig.“


Bundesliga-Männer gehen gegen Calw über volle Distanz

In einem Spannenden Duell gegen den TSV Calw mit einem stark aufspielenden Angriff um Raphael Schlattinger, setzen sich die Männer vom TSV Pfungstadt mit 5:4 durch und sicherten sich damit zwei weitere Punkte im Kampf um die Tickets zur Deutschen Meisterschaft 2023 in Gärtringen. Der Kampf ist hier so offen wie schon lange nicht. Mit dem TSV gehören auch der TV Vaihingen/Enz, TV Käfertal und TV Schweinfurt-Oberndorf zu den Anwärtern auf ein DM-Ticket.


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